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Journal
Volume 2 _________________________________________________________________ Number 2 / 2009 1 - 62 -------------------------------------------------------------------------------------------------- Number 1 / 2009 1 - 66 -------------------------------------------------------------------------------------------------- Volume 1 _________________________________________________________________ Number 1 / 2008 1 - 57 -------------------------------------------------------------------------------------------------- Eine allgemeine Bemerkung
In
der Psychologie hat eine Erkenntnis eine lange Tradition: Der Alltag
ist jenes Terrain, in dem sich menschliches Handeln primär vollzieht.
Dieses Handeln ist eine Form des Verhaltens; es ist all das, was wir
tun, wenn wir arbeiten, uns betätigen, uns austauschen, miteinander
umgehen usw. Diesem alltäglichen Handeln gilt es unter Berücksichtigung
kognitiver, emotionaler und mo- tivationaler Prozesse auf den Grund zu
gehen. Eine fundierte Analyse des Alltagshandelns be- darf dabei der
Einbeziehung fast aller psychischen Aktivitäten sowie der wesentlichen
sozialen und materiellen Umgebungsbedingungen. Die Handlung des
Menschen ist zugleich eine tätige Auseinandersetzung mit der ihn
umgebenden Wirklichkeit. Das Handeln kann als ein inten- tionales
Verhalten verstanden werden, für das der handelnde Mensch auch
Verantwortung trägt. Bei der psychologischen Analyse des Handelns
besteht ein Problem darin, aufzuzeigen, wie Handlungen durch die
interne Repräsentation der Umwelt im Organismus reguliert werden. Die
theoretische und praktische Bedeutung derartiger Analysen
einschließlich ihrer soliden Untersuchung kann nicht überschätzt werden.
Das Journal Psychologie des Alltagshandelns soll periodisch – zu den oben skizzenhaft umrissen- en inhaltlichen Schwerpunkten – dem Gedankenaustausch resp. der Veröffentlichung von akt- uellen Fachbeiträgen mit interdisziplinärer Ausrichtung, von innovativen empirischen und theo- retischen Beiträgen, von Beiträgen aus der Grundlagen- und Anwendungsforschung, von Bei- trägen des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Erfahrungsträger etc. dienen.
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